Imkerei Himmelshonig Westafrika

Die Imkerei wurde im Jahr 2020 angestossen beim besuch in Afrika. Beno Kehl der selber Imker ist gewann Jean für die Vision. Es geht darum auch für die vielen Flüchtlinge eine Beschäftigung aufzubauen. Da Imkerei in Afrika liegt eigentlich in den Händen alter Imkerfamilien. Imkern in Afrika ist irgendwie etwas heiliges und mystisches. Nach langen Gesprächen und dem Geschenk eines Geisböckleins für den Imkervater nahmen Sie Jean in die Imkerausbildung auf. Bald schon haben wir mit den ersten Bienenvölkern begonnen.

Ich bin stolz auf das, was Jean durch unsere Zusammenarbeit in Afrika verwirklicht. Die dortige Regierung wurde auf unser Projekt aufmerksam: Auf dem Bild besuchen Beamte vom Landwirtschafsamt unsere Bienen im Siebenstern. Sie erkannten, dass die Fruchtbarkeit des Landes direkt mit den Bienen zusammenhängt – wenn es den Bienen gut geht, geht es auch den Menschen gut.

Gemeinsam bauen wir nun an einem Imkereizentrum ("Himmelshonig") zur Ausbildung von Imkern und zur professionellen Honigverarbeitung. Während die Regierung Werkzeuge und Ausrüstung sponsert, bauen wir das Zentrum.
Wer weiß, vielleicht wird der kraftvolle, etwas herbere Honig aus Westafrika eines Tages auch bei uns die Süße des Himmels verbreiten. Bis dahin produzieren wir hier unseren eigenen Honig für das Projekt der Franziskanischen Gassenarbeit.

Hier ein Büchlein von Beno Kehl über die Bienen, die Geometrie der Imkerei und vieles mehr. Auch Geschichten von Afrika 

Viel gibt es nicht zu sagen. die Bilder sprechen für sich. Aber die kleine Imkerei hat schon den ersten Honig, Beno Kehl konnte einiges beibringen, brachte Honigpressen, Imkeranzüge usw...Zeigte wie Honig und Wachs gewonnen wird u.a. Eigentlich wollte Jean in die Schweiz kommen, um effizienteres Imkern kennen zu lernen, aber wegen Corona war dies nicht möglich..  Eines kann Beno Kehl bestätigen, die Bienen sind schon einiges stachliger als bei uns. Wir sind mit Jean auch daran Pflanzen die Bienenweide tragen zu pflanzen. Ohne Blüten kein Honig und ohne Bienenweide kaum Bienen. Inzwischen helfen einige mutige Flüchtlinge mit, die auch mit einem breiten Lachen die vielen Bienenstiche wegstecken.