Hilfe zur Selbsthilfe

Vor 10 Jahren hab ich das erste Mädchen eingeschult, jetzt können wir jährlich mehreren Duzend Schülern, die sonst kaum eine Chance haben,  ermöglichen die Schulbank zu dürcken und erst noch ein kräftiges Mittagessen erhalten.

In unseren verschiedenen grösseren und kleineren Projekten ist ds übergeordnete Ziel; "Hilfe zur Selbsthilfe". Letztlich geht es darum die kleinen Tautropfen (Spenden) möglichst effizient einzusetzten. Viele Tropfen ergeben auch einen See, welchen wir sogar realisieren konnten. Leider hat es 2017 kaum geregnet und jetzt im Mai 2018 ist sogar unser See leer.

In diesem Zusammenhang freut es mich riesig, dass ich wegen meines Engagements für diese Aufgabe für den Jonas Furrer Preis 2018 ausgewählt wurde. Am Samstag 24. November wird auf dem Lindenhof Zürich, im Haus der Freimaurer, Veranstaltungsbeginn 17.30 h, die Preisübergabe an mich stattfinden. Beim Preis handelt es sich um CHF 20‘000.-, welcher den Projekten der Gassenarbeit; dem Haus Zueflucht und allem, was die Fraga hier in Zürich unterstützt, direkt zugute kommt. Tautropfen hätte es ebensogut gebrauchen können. Die Gastgeber und auch ich, würden uns sehr freuen, viele Besucher zu dieser Preisverleihung willkommen zu heissen; es ist eine Freude für mich, mit euch zusammen den Preis entgegen zu nehmen! In Dankbarkeit Beno Kehl 

„Nakupenda sana Afrika“

Ich mag dich Afrika– So wie du bist! Mit deinen leuchtenden Farben, der roten Erde, mit der Gelassenheit und der Wärme die deine Bewohner ausstrahlen. Die ernüchternde Einfachheit die das Leben bietet berührt mich zutiefst. Ich möchte deineSchönheit in mich aufsaugen, deine Wärme in mir speichern und die Augen nicht verschliessen, wenn ich durch die erschreckende Armut echte Bestürzung fühle. Ich möchte zu dir hinsehen um eine Brücke schlagen zu können, um von dir zu lernen.

Lass auch du dich berühren –

Lass uns gemeinsam eine Brücke schlagen!

 Es gibt grosse Anfragen an uns, Falls eine unerwartete grosse Spende kommt, setzen wir gerne solche Projekte um.

Kumbus Traum

Stolz, dass das Kinderbuch welches Seraina und Beno Kehl geschrieben haben über Kumbus Traum jetzt Wirklichkeit geworden ist. In der Hoffnung, dass noch ganz viele Träume verwirklicht werden. Gott schenke die richtigen Menschen um noch viele solcher Projekte umzusetzen. 


 

Gerne erzähle ich über die Projekte und Erfahrungen die ich im Zusammenhang mit dem kleinen Verein Tautropfen (Hilfe zur Selbsthilfe) in Afrika erlebt habe. Was wir zusammen mit den Menschen in Afrika erreicht haben, lässt sich sehen, auch wenn es zwischendurch Probleme gegeben hatte, die aber immer eine ganz eigene Lösung gefunden haben. Nebst vielen Kindern die zur Schule gehen können und einen vollen Bauch haben, wurden auch grössere Projekte verwirklicht. Stolz sind wir über das grosse Regenwasserrückhaltebecken in der Region Basqudre, den Mitaufbau von Brunnen, Schulen, Kirchen und Ausbildungszentren u.a, aber viel mehr hat Afrika auch uns verändert. Die Projekte haben uns wachsen lassen in Achtsamkeit, Liebe und Realismus. Nicht wir wissen was für Afrika gut ist, sondern im Dialog mit den Einwohnern vor Ort sind die nachhaltigsten Projekte entstanden. Nebst den Projekten hat Afrika seinen ganz eigenen Zauber, die traditionelle Religion z.B. Heilige Krokodile heilige Wälder und Hügel, der geschwisterliche Umgang von Christen, Muslimen und Animisten, aber auch der Zusammenhalt der Grossfamilien sind Werte von denen wir hier lernen könnten.